Ihr Weg zur Approbation

 

Wenn Sie Humanmediziner*in, Zahnmediziner*in oder Apotheker*in mit einem ausländischen Abschluss (EU und Drittstaaten) sind, benötigen Sie eine deutsche Approbation, um längerfristig in Deutschland arbeiten zu können. Mit einer Berufserlaubnis können Sie auch ohne Approbation vorübergehend arbeiten (in der Regel maximal 2 Jahre). Zuständig für die Erteilung der Approbation (in Hessen) ist das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG).

Je nachdem, ob Sie einen EU-Abschluss oder einen Abschluss aus einem Drittstaat besitzen, gelten für Sie bestimmte Anforderungen, um eine deutsche Approbation zu erhalten. Im Folgenden erfahren Sie, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um in Deutschland als Humanmediziner*in, Zahnmediziner*in oder Apotheker*in zu arbeiten und wie wir Sie auf Ihrem Weg zur Approbation kompetent unterstützen können. Außerdem stellen wir Ihnen Informationen zur Kenntnisprüfung, zum Gutachterverfahren und zu gesetzlichen Bestimmungen zur Verfügung.

 

Ihre BrĂĽcke zur Approbation

 

Die brmi – Akademie für Heilberufe unterstützt Sie gern auf Ihrem Weg zur Approbation. Wir bieten Ihnen langjährige Erfahrung in der Beratung und beruflichen Integration von Humanmediziner*innen, Zahnmediziner*innen und Apotheker*innen mit ausländischen Abschlüssen und sind bestens vernetzt mit Arbeitgeber*innen und Behörden sowie Entscheidungs- und Leistungsträger*innen.

Wir bieten Ihnen ein spezielles Kursprogramm, das Sie gezielt auf die Sprachprüfung B2, auf die Fachsprachenprüfung C1 und auf die Kenntnisprüfung vorbereitet. Außerdem bieten wir selbst die Fachsprachenprüfungen C1 an, die gemäß den Bestimmungen der 87. Gesundheitsministerkonferenz abgehalten und vom HLPUG anerkannt wird. Unsere erfahrenen Sprach- und Fachdozent*innen begleiten Sie auf Ihrem Weg ebenso wie unsere Berater*innen, die Ihnen bei Fragen zum Anerkennungsverfahren, bei sozialen oder familiären Problemen oder bei Ihrem Lernprozess helfen. Bei Bedarf können wir Sie auch aktiv bei der Antragstellung zur Erteilung der Approbation unterstützen. 

 

Arbeiten mit einem EU-Abschluss

 

Wenn Sie als Humanmediziner*in, Zahnmediziner*in oder Apotheker*in mit einem EU-Abschluss in Hessen arbeiten wollen, müssen Sie einen Antrag auf Erteilung einer Approbation bei der zuständigen Behörde, dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG), stellen.

Hierfür müssen Sie erstens nachweisen, dass Sie Ihre akademische Ausbildung in einem EU-Staat vollständig abgeschlossenen haben, indem Sie Ihre Unterlagen beim HLPUG einreichen.

Neben diesen fachlichen Voraussetzungen benötigen Sie zweitens ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache. Diese müssen Sie durch ein Sprachzertifikat „Deutsch B2“ (Goethe Institut oder telc) sowie ein Fachsprachenzertifikat „Deutsch C1 Medizin“, „Deutsch C1 Zahnmedizin“ bzw. „Deutsch C1 Pharmazie“ (z.B. brmi – Akademie für Heilberufe) nachweisen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Zertifikate nicht älter als 3 Jahre sein sollten.

AusfĂĽhrliche Informationen zum Antragsverfahren und zu den einzureichenden Unterlagen erhalten Sie auf der Homepage des HLPUG:

Wenn Sie in Hessen mit einer vorübergehenden Berufserlaubnis arbeiten wollen, müssen Sie den Antrag dafür zusammen mit dem Antrag auf Erteilung einer Approbation stellen. Die fachlichen sowie sprachlichen Fähigkeiten entsprechen den Anforderungen an die Erteilung einer Approbation und müssen auch für die Erteilung einer Berufserlaubnis nachgewiesen werden.

 

Arbeiten mit einem Abschluss aus Drittstaaten

 

Wenn Sie als Humanmediziner*in, Zahnmediziner*in oder Apotheker*in mit einem Abschluss aus Drittstaaten in Hessen arbeiten wollen, müssen Sie einen Antrag auf Erteilung einer Approbation bei der zuständigen Behörde, dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG), einreichen.

Hierfür müssen Sie erstens nachweisen, dass Sie Ihre akademische Ausbildung in einem Drittstaat vollständig abgeschlossenen haben, indem Sie Ihre Unterlagen beim HLPUG einreichen.

Neben diesen fachlichen Voraussetzungen benötigen Sie zweitens ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache. Diese müssen Sie durch ein Sprachzertifikat „Deutsch B2“ (Goethe Institut oder telc) sowie ein Fachsprachenzertifikat „Deutsch C1 Medizin“, „Deutsch C1 Zahnmedizin“ bzw. „Deutsch C1 Pharmazie“ (z.B. brmi – Akademie für Heilberufe) nachweisen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Zertifikate nicht älter als 3 Jahre sein sollten.

Drittens müssen Sie die Gleichwertigkeit Ihrer akademischen Ausbildung im Bereich Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie nachweisen. Diesen Nachweis können Sie entweder durch eine Überprüfung Ihrer Ausbildung und Berufserfahrung im sog. Gutachterverfahren oder durch die Teilnahme an der Kenntnisprüfung erbringen. 

AusfĂĽhrliche Informationen zum Antragsverfahren und zu den einzureichenden Unterlagen erhalten Sie auf der Homepage des HLPUG:

Wenn Sie in Hessen mit einer vorübergehenden Berufserlaubnis arbeiten wollen, müssen Sie den Antrag dafür zusammen mit dem Antrag auf Erteilung einer Approbation stellen. Die fachlichen sowie sprachlichen Fähigkeiten entsprechen den Anforderungen an die Erteilung einer Approbation und müssen auch für die Erteilung einer Berufserlaubnis nachgewiesen werden.

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Bitte informieren Sie sich immer zusätzlich bei der für Sie zuständigen Behörde bzw. Kammer über Änderungen und aktuelle Anforderungen des Approbationsverfahrens.

Stand: Oktober 2020

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