Gesetzliche Bestimmungen

Gesetzliche Bestimmungen f├╝r Humanmediziner*innen

 

Bundes├Ąrzteordnung

┬ž 3 - Approbation
 

Unter ┬ž 3 der Bundes├Ąrzteordnung finden Sie Informationen zum Anerkennungsverfahren bzw. zur Erteilung der Approbation f├╝r Humanmediziner*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss.

┬ž 10 - Berufserlaubnis

In ┬ž 10 der Bundes├Ąrzteordnung ist geregelt, unter welchen Bedingungen Humanmediziner*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss mit einer befristeten Berufserlaubnis arbeiten d├╝rfen.

Approbationsordnung für Ärzte

┬ž 37 - Kenntnispr├╝fung
 

Unter ┬ž 37 der Approbationsordnung finden Sie Informationen zur Kenntnispr├╝fung f├╝r Humanmediziner*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss aus Drittstaaten. Der Gesetzestext lautet:

(1) Die Pr├╝fung bezieht sich auf die F├Ącher Innere Medizin und Chirurgie. Die Fragestellungen sollen erg├Ąnzend folgende Aspekte ber├╝cksichtigen: Notfallmedizin, Klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie, Bildgebende Verfahren, Strahlenschutz, Rechtsfragen der ├Ąrztlichen Berufsaus├╝bung. Zus├Ątzlich kann die zust├Ąndige Beh├Ârde in dem Bescheid nach ┬ž 3 Absatz 2 Satz 8 der Bundes├Ąrzteordnung ein Fach oder einen Querschnittsbereich als pr├╝fungsrelevant festlegen, in dem sie wesentliche Unterschiede festgestellt hat und das oder der von den in Satz 1 und 2 aufgef├╝hrten Pr├╝fungsthemen nicht umfasst ist. Die Pr├╝fung erstreckt sich dann zus├Ątzlich auch auf dieses Fach oder diesen Querschnittsbereich. Die Fragestellungen sind zun├Ąchst auf die Patientenvorstellung zu beziehen. Dann sind dem Antragsteller f├Ącher├╝bergreifend weitere praktische Aufgaben mit Schwerpunkt auf den f├╝r den ├Ąrztlichen Beruf wichtigsten Krankheitsbildern und Gesundheitsst├Ârungen zu stellen. In der Pr├╝fung hat der Antragsteller fallbezogen zu zeigen, dass er ├╝ber die Kenntnisse und F├Ąhigkeiten, auch in der ├Ąrztlichen Gespr├Ąchsf├╝hrung, verf├╝gt, die zur Aus├╝bung des Berufs des Arztes erforderlich sind.

(2) Die Kenntnispr├╝fung nach ┬ž 3 Absatz 3 Satz 3 der Bundes├Ąrzteordnung ist eine m├╝ndlich-praktische Pr├╝fung mit Patientenvorstellung, die an einem Tag stattfindet. Sie dauert bei maximal vier Antragstellern f├╝r jeden Antragsteller mindestens 60, h├Âchstens 90 Minuten.

(3) Die L├Ąnder k├Ânnen zur Durchf├╝hrung der Pr├╝fungen die regul├Ąren Pr├╝fungstermine der staatlichen Pr├╝fung nach ┬ž 16 Absatz 1 Satz 2 nutzen; sie haben dabei sicherzustellen, dass die Antragsteller die Pr├╝fungen innerhalb von sechs Monaten nach der Entscheidung nach ┬ž 3 Absatz 3 Satz 2 in Verbindung mit Absatz 2 Satz 8 der Bundes├Ąrzteordnung ablegen k├Ânnen. Die nach ┬ž 12 Absatz 3 der Bundes├Ąrzteordnung zust├Ąndige Beh├Ârde des Landes stellt dem Antragsteller die Ladung zur Kenntnispr├╝fung sp├Ątestens f├╝nf Kalendertage vor dem Pr├╝fungstermin zu. Die ┬ž┬ž 18 und 19 gelten entsprechend.

(4) Die Kenntnispr├╝fung wird in Form einer staatlichen Pr├╝fung vor einer staatlichen Pr├╝fungskommission in deutscher Sprache abgelegt. Die Pr├╝fungskommission wird von der nach ┬ž 12 Absatz 3 der Bundes├Ąrzteordnung zust├Ąndigen Beh├Ârde des Landes bestellt. Die Pr├╝fungskommission besteht aus dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern. F├╝r den Vorsitzenden und die weiteren Mitglieder sind Stellvertreter zu bestellen. Als Vorsitzende, weitere Mitglieder und Stellvertreter werden Professoren oder andere Lehrkr├Ąfte der F├Ącher, die Gegenstand der Pr├╝fung sind, bestellt. Stattdessen k├Ânnen als Mitglieder der Pr├╝fungskommission auch dem Lehrk├Ârper einer Universit├Ąt nicht angeh├Ârende Fach├Ąrzte bestellt werden. Der Vorsitzende der Pr├╝fungskommission leitet die Pr├╝fung und muss selbst pr├╝fen. ┬ž 15 Absatz 3, 5 Satz 1 und Absatz 6 gilt entsprechend.

(5) Die Pr├╝fungskommission hat dem Antragsteller vor dem Pr├╝fungstermin einen oder mehrere Patienten mit Bezug zu den in Absatz 1 genannten F├Ąchern und Querschnittsbereichen sowie versorgungsrelevanten Erkrankungen zur Anamneseerhebung und Untersuchung unter Aufsicht eines Mitglieds der Pr├╝fungskommission zuzuweisen. Der Antragsteller hat ├╝ber den Patienten einen Bericht zu fertigen, der Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan sowie eine Epikrise des Falles enth├Ąlt. Der Bericht ist unverz├╝glich nach Fertigstellung von einem Mitglied der Pr├╝fungskommission gegenzuzeichnen und beim Pr├╝fungstermin vorzulegen. Er ist Gegenstand der Pr├╝fung und in die Bewertung einzubeziehen.

(6) Die Kenntnispr├╝fung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Pr├╝fungskommission in einer Gesamtbetrachtung die Patientenvorstellung nach Absatz 5 und die Leistungen in den in Absatz 1 genannten F├Ąchern und Querschnittsbereichen als bestanden bewertet. Das Bestehen der Pr├╝fung setzt mindestens voraus, dass die Leistung trotz ihrer M├Ąngel noch den Anforderungen gen├╝gt. ┬ž 15 Absatz 9 gilt entsprechend.

(7) Die Kenntnispr├╝fung soll mindestens zweimal j├Ąhrlich angeboten werden. Sie kann zweimal wiederholt werden. ├ťber den Verlauf der Pr├╝fung jedes Antragstellers ist eine von allen Mitgliedern der Pr├╝fungskommission zu unterzeichnende Niederschrift nach dem Muster der Anlage 19 zu dieser Verordnung anzufertigen, aus der der Gegenstand der Pr├╝fung, das Bestehen oder Nichtbestehen der Pr├╝fung, die hierf├╝r tragenden Gr├╝nde sowie etwa vorkommende schwere Unregelm├Ą├čigkeiten ersichtlich sind. Der Vorsitzende der Pr├╝fungskommission leitet die Niederschrift der nach ┬ž 12 Absatz 3 der Bundes├Ąrzteordnung zust├Ąndigen Beh├Ârde des Landes zu.

┬ž 39 - Antrag auf Approbation

In ┬ž 39 der Approbationsordnung ist geregelt, welche Dokumente dem Antrag auf Approbation bei der zust├Ąndigen Stelle des Landes beizuf├╝gen sind.

Gesetzliche Bestimmungen f├╝r Zahnmediziner*innen

 

Gesetz ├╝ber die Aus├╝bung der Zahnheilkunde

 

┬ž 2 - Approbation
Unter ┬ž 2 des Gesetzes ├╝ber die Aus├╝bung der Zahnheilkunde finden Sie Informationen zum Anerkennungsverfahren bzw. zur Erteilung der Approbation f├╝r Zahnmediziner*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss.
┬ž 13 - Berufserlaubnis
In ┬ž 13 des Gesetzes ├╝ber die Aus├╝bung der Zahnheilkunde ist geregelt, unter welchen Bedingungen Zahnmediziner*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss mit einer befristeten Berufserlaubnis arbeiten d├╝rfen.

Approbationsordnung f├╝r Zahn├Ąrzte und Zahn├Ąrztinnen

┬ž┬ž 104-118 - Kenntnispr├╝fung
 

Unter ┬ž┬ž 104-118 der Approbationsordnung finden Sie Informationen zur Kenntnispr├╝fung f├╝r Zahnmediziner*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss aus Drittstaaten. Der Gesetzestext (in Ausz├╝gen) lautet:

 

┬ž 104 Art der Pr├╝fung

(1) Die Kenntnispr├╝fung […] besteht aus folgenden Abschnitten, die nacheinander abzulegen sind:

  1. einem schriftlichen Abschnitt,
  2. einem m├╝ndlichen Abschnitt und
  3. einem praktischen Abschnitt.
(2) Der m├╝ndliche und der praktische Abschnitt der Kenntnispr├╝fung d├╝rfen nur abgelegt werden, wenn der jeweils vorangegangene Abschnitt bestanden wurde.
[…]
 
┬ž 107 Inhalt der Kenntnispr├╝fung

(1) Die Kenntnispr├╝fung umfasst

  1. das Fach Zahn├Ąrztliche Prothetik,
  2. das Fach Kieferorthop├Ądie,
  3. das Fach Oralchirurgie,
  4. das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und
  5. die F├Ąchergruppe Zahnerhaltung, die folgende F├Ącher beinhaltet:
    a) Endodontologie,
    b) Kinderzahnheilkunde,
    c) Parodontologie und
    d) Zahnhartsubstanzlehre, Pr├Ąvention und Restauration.
In der Kenntnispr├╝fung sollen erg├Ąnzend auch Fragen zur Notfallmedizin, klinischen Pharmakologie, Pharmakotherapie, Hygiene und zu Rechtsfragen der zahn├Ąrztlichen Berufsaus├╝bung gestellt werden.
(2) Die nach ┬ž 16 Absatz 2 Satz 1 des Gesetzes ├╝ber die Aus├╝bung der Zahnheilkunde zust├Ąndige Beh├Ârde kann festlegen, dass die Kenntnispr├╝fung ein weiteres Fach oder einen weiteren Querschnittsbereich umfasst, wenn sie in diesem Fach oder diesem Querschnittsbereich wesentliche Unterschiede zwischen der Ausbildung der antragstellenden Person und der Ausbildung, die im Gesetz ├╝ber die Aus├╝bung der Zahnheilkunde und in dieser Verordnung geregelt ist, festgestellt hat. Die Festlegung eines weiteren Faches oder eines weiteren Querschnittsbereichs f├╝r die Kenntnispr├╝fung hat in dem Bescheid nach ┬ž 2 Absatz 3 Satz 2 in Verbindung mit Absatz 2 Satz 8 des Gesetzes ├╝ber die Aus├╝bung der Zahnheilkunde zu erfolgen.
(3) In der Kenntnispr├╝fung hat die antragstellende Person zu zeigen, dass sie ├╝ber die Kenntnisse, F├Ąhigkeiten und Fertigkeiten, auch in der zahn├Ąrztlichen Gespr├Ąchsf├╝hrung, verf├╝gt, die zur Aus├╝bung des zahn├Ąrztlichen Berufs erforderlich sind.
 
┬ž 108 Schriftlicher Abschnitt
Im schriftlichen Abschnitt der Kenntnispr├╝fung hat die antragstellende Person unter Aufsicht eine schriftliche Behandlungsplanung f├╝r eine Befundsituation zu erstellen. Sie hat dazu auf der Grundlage der vorhandenen Modellunterlagen, des R├Ântgenbefundes, des Parodontalstatus und unter Verwendung der zur Verf├╝gung gestellten Hilfsmittel innerhalb von 45 Minuten mindestens zwei Behandlungsvorschl├Ąge schriftlich zu entwickeln und zu begr├╝nden.
 
┬ž 109 M├╝ndlicher Abschnitt
(1) Der m├╝ndliche Abschnitt der Kenntnispr├╝fung wird in Form eines Pr├╝fungsgespr├Ąchs durchgef├╝hrt. Das Pr├╝fungsgespr├Ąch bezieht sich auf die in ┬ž 107 Absatz 1 aufgef├╝hrten F├Ącher und genannten weiteren Pr├╝fungsinhalte sowie auf das gegebenenfalls nach ┬ž 107 Absatz 2 Satz 1 festgelegte weitere Fach oder den gegebenenfalls nach ┬ž 107 Absatz 2 Satz 1 festgelegten weiteren Querschnittsbereich. In das Pr├╝fungsgespr├Ąch kann die im schriftlichen Abschnitt der Kenntnispr├╝fung nach ┬ž 108 zu erstellende schriftliche Behandlungsplanung einbezogen werden.
(2) Jedes Pr├╝fungsgespr├Ąch dauert mindestens 60 und h├Âchstens 90 Minuten je antragstellender Person.
 
┬ž 110 Praktischer Abschnitt
(1) Im praktischen Abschnitt der Kenntnispr├╝fung wird die antragstellende Person anhand standardisierter Ausbildungssituationen gepr├╝ft. In der Pr├╝fung hat die antragstellende Person unter simulierten Bedingungen einer zahn├Ąrztlichen Praxis folgende oder vergleichbare zahn├Ąrztliche Leistungen zu erbringen:
  1. im Fach Zahn├Ąrztliche Prothetik:
    a) Pr├Ąparation und Abformung eines Zahnes f├╝r mindestens eine Verblendkrone und tempor├Ąre Versorgung des pr├Ąparierten Zahnes,
    b) Pr├Ąparation und Abformung eines Zahnes f├╝r mindestens eine Teilkrone,
    c) einfache zahntechnische Arbeit, zum Beispiel Erstellen von Modellen nach Abformung;
  2. in den F├Ąchern Oralchirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie:
    a) Auswahl des sachgerechten Instrumentariums nach Vorgabe einer Behandlungssituation und
    b) richtiger Einsatz der Instrumente;
  3. in der F├Ąchergruppe Zahnerhaltung:
    a) Pr├Ąparation mindestens einer gro├čen, dreifl├Ąchigen Kavit├Ąt im Seitenzahngebiet und F├╝llung mit einem plastischen Material,
    b) Pr├Ąparation und Legen mindestens einer Kompositf├╝llung approximal im Frontzahngebiet,
    c) endodontische Behandlung eines nat├╝rlichen Zahnes zusammen mit den ├╝blichen Ma├čnahmen wie Trepanation, Wurzelkanalaufbereitung und Wurzelkanalf├╝llung,
    d) Auswahl des sachgerechten parodontalen Instrumentariums nach Vorgabe einer Behandlungssituation und
    e) richtiger Einsatz der parodontalen Instrumente.
(2) Der praktische Abschnitt dauert
  1. im Fach Zahn├Ąrztliche Prothetik etwa zwei Stunden,
  2. in der F├Ąchergruppe Zahnerhaltung etwa zwei Stunden und
  3. in den F├Ąchern Oralchirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie insgesamt etwa eine Stunde.

[…]

 
┬ž 114 Bestehen
(1) Die Kenntnispr├╝fung ist bestanden, wenn alle drei Abschnitte der Kenntnispr├╝fung als bestanden bewertet werden. Das Bestehen eines Abschnitts setzt voraus, dass die Pr├╝fungsleistungen in einer Gesamtbetrachtung mindestens als ausreichend im Sinne des ┬ž 24 Nummer 4 bewertet wurden.
(2) Die der Pr├╝fungskommission vorsitzende Person teilt der antragstellenden Person das Ergebnis des jeweiligen Abschnitts der Kenntnispr├╝fung mit und begr├╝ndet das Ergebnis auf Wunsch der antragstellenden Person.
[…]
 
┬ž 118 Wiederholung
Jeder nicht bestandene Abschnitt der Kenntnispr├╝fung kann jeweils zweimal wiederholt werden.
┬ž 84 - Antrag auf Approbation

In ┬ž 84 der Approbationsordnung ist geregelt, welche Dokumente dem Antrag auf Approbation bei der zust├Ąndigen Stelle des Landes beizuf├╝gen sind.

Gesetzliche Bestimmungen f├╝r Apotheker*innen

 

Bundes-Apothekerordnung

 

┬ž 4 - Approbation
Unter ┬ž 4 der Bundes-Apothekerordnung finden Sie Informationen zum Anerkennungsverfahren bzw. zur Erteilung der Approbation f├╝r Apotheker*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss.
┬ž 11 - Berufserlaubnis
In ┬ž 11 der Bundes-Apothekerordnung ist geregelt, unter welchen Bedingungen Apotheker*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss mit einer befristeten Berufserlaubnis arbeiten d├╝rfen.

Approbationsordnung f├╝r Apotheker

┬ž 22d - Kenntnispr├╝fung
 

Unter ┬ž 22 der Approbationsordnung finden Sie Informationen zur Kenntnispr├╝fung f├╝r Apotheker*innen mit ausl├Ąndischem Abschluss aus Drittstaaten. Der Gesetzestext lautet:

 

(1) Die Kenntnispr├╝fung bezieht sich auf die F├Ącher Pharmazeutische Praxis und Spezielle Rechtsgebiete f├╝r Apotheker sowie auf eines der F├Ącher, in denen die zust├Ąndige Beh├Ârde wesentliche Unterschiede nach ┬ž 4 Absatz 2 Satz 8 der Bundes-Apothekerordnung festgestellt hat und das von der nach ┬ž 12 Absatz 3 der Bundes-Apothekerordnung zust├Ąndigen Beh├Ârde des Landes festgelegt wird. In der Pr├╝fung hat der Antragsteller zu zeigen, dass er ├╝ber Kenntnisse und F├Ąhigkeiten, auch in der apothekerlichen Gespr├Ąchsf├╝hrung, verf├╝gt, die zur Aus├╝bung des Apothekerberufs erforderlich sind.

(2) Die Kenntnispr├╝fung ist eine m├╝ndliche Pr├╝fung, die an einem Tag stattfindet. Die Pr├╝fung wird in der Regel als Einzelpr├╝fung durchgef├╝hrt. Soweit es die zu pr├╝fenden F├Ącher zulassen, k├Ânnen bis zu vier Antragsteller gleichzeitig gepr├╝ft werden. Die Dauer der Pr├╝fung ist abh├Ąngig vom Umfang der festgestellten wesentlichen Unterschiede. Sie dauert f├╝r jeden Antragsteller mindestens 30, h├Âchstens 60 Minuten.

(3) Die L├Ąnder k├Ânnen zur Durchf├╝hrung der Pr├╝fungen die regul├Ąren Pr├╝fungstermine der staatlichen Pr├╝fungen nach ┬ž 12 Absatz 1 Satz 3 nutzen. Die nach ┬ž 12 Absatz 2 der Bundes-Apothekerordnung zust├Ąndige Beh├Ârde des Landes stellt dem Antragsteller die Ladung zur Kenntnispr├╝fung sp├Ątestens sieben Tage vor dem Pr├╝fungstermin zu. ┬ž 13 gilt entsprechend.

(4) Die Kenntnispr├╝fung wird in Form einer staatlichen Pr├╝fung vor einer staatlichen Pr├╝fungskommission in deutscher Sprache abgelegt. Die Pr├╝fungskommission wird von der nach ┬ž 12 Absatz 3 der Bundes-Apothekerordnung zust├Ąndigen Beh├Ârde des Landes bestellt. Die Pr├╝fungskommission besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens zwei, h├Âchstens vier weiteren Mitgliedern. F├╝r den Vorsitzenden und die weiteren Mitglieder sind Stellvertreter zu bestellen. Als Vorsitzende, weitere Mitglieder und Stellvertreter werden Professoren oder andere Lehrkr├Ąfte der F├Ącher, die Gegenstand der Pr├╝fung sind, bestellt. Stattdessen k├Ânnen als Mitglieder der Pr├╝fungskommission auch dem Lehrk├Ârper einer Universit├Ąt nicht angeh├Ârende Apotheker bestellt werden. Der Vorsitzende der Pr├╝fungskommission leitet die Pr├╝fung und muss selbst pr├╝fen. ┬ž 11 Absatz 3, 5 Satz 1 und Absatz 6 sowie ┬ž 14 gelten entsprechend.

(5) Die Kenntnispr├╝fung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Pr├╝fungskommission in einer Gesamtbetrachtung die Leistungen in den in Absatz 1 genannten F├Ąchern als bestanden bewertet. Das Bestehen der Pr├╝fung setzt mindestens voraus, dass die Leistung trotz ihrer M├Ąngel noch den Anforderungen gen├╝gt. ┬ž 11 Absatz 3 gilt entsprechend.

(6) Die Kenntnispr├╝fung soll mindestens zweimal j├Ąhrlich angeboten werden. Sie kann zweimal wiederholt werden. ├ťber den Verlauf der Pr├╝fung jedes Antragstellers ist eine von allen Mitgliedern der Pr├╝fungskommission zu unterzeichnende Niederschrift nach dem Muster der Anlage 19 zu dieser Verordnung anzufertigen, aus der der Gegenstand der Pr├╝fung, das Bestehen oder Nichtbestehen der Pr├╝fung, die hierf├╝r tragenden Gr├╝nde sowie etwa vorkommende schwere Unregelm├Ą├čigkeiten ersichtlich sind. Der Vorsitzende der Pr├╝fungskommission leitet die Niederschrift der nach ┬ž 12 Absatz 2 der Bundes-Apothekerordnung zust├Ąndigen Beh├Ârde des Landes zu.

┬ž 20 - Antrag auf Approbation

In ┬ž 20 der Approbationsordnung ist geregelt, welche Dokumente dem Antrag auf Approbation bei der zust├Ąndigen Stelle des Landes beizuf├╝gen sind.

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